Fernes Land

Kinostart: 2 Februar 2012

im Verleih von missingFilms

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Pressestimmen

… Christoph Franken spielt den Versicherungsangestellten Mark mit imponierender – und manchmal schmerzhafter – Verletzlichkeit. Fasziniert taucht er in Haroons Parallelgesellschaft ein, wird mutiger und löst sich aus Zwängen. Atta Yaqub gibt Haroon dagegen als Getriebenen, der nur noch verbissen durchhalten will, verzweifelt und ungestüm. Der Film fasst diese Spannung in starke Bilder: Die Reizüberflutung etwa im asiatischen Großhandelscenter, die Farbenpracht der Papierblumen, Schreine und Gewürze überwältigt, ohne laut zu sein. Klischees? Fehlanzeige. „Fernes Land“ führt bloß Welten zusammen, die sich ähnlicher sind, als zu vermuten wäre…

(der Tagesspiegel)

Authentisches Einwandererdrama, das einen jungen Pakistani und einen hilfsbereiten Deutschen für eine schicksalhafte Nacht zusammenschweißt.

Der eine will rein, der andere raus aus dem Land, und beide träumen von einem Leben, das sie nicht haben: Frustriert von der brüsken Zurückweisung seines Heiratsantrags fährt Versicherungsvertreter Mark ("Tatort"- und Bühnendarsteller Christoph Franken) bei einer emotionalen Irrfahrt durch die Leipziger Winternacht den illegal im Lande lebenden Pakistani Haroon (Atta Yaqub aus Ken Loachs "Just a Kiss") an. Er chauffiert den leicht Blessierten mit verständlicher Polizeiphobie zu einem Schlachtbetrieb, wo er vom lokalen Provinzpaten um sein Geld betrogen wird, deshalb keinen gefälschten Pass erhält und akut von der Abschiebung bedroht ist […]

(kino.de - tk)

Nichts fürchtet man mehr und strebt man gleichzeitig an als die Veränderung des eigenen Lebens. Dieser Satz fällt als einleitende Reflexion zu Beginn von Kanwal Sethis „Fernes Land“. Gemünzt ist er konkret auf den Versicherungsangestellten Mark (Christoph Franken). Ihm steht nicht nur ein Sprung auf der Karriereleiter bevor, auch seine Freundin (Karina Plachetka) will er bald heiraten. Als die Lebensgefährtin auf seinen Antrag zurückhaltend reagiert, flüchtet sich Mark in sein Auto und hinein in die winterlich verschneite Nacht. Noch während ihm Gedanken wie jener, nun vielleicht doch endlich seinen Traum von einer Karriere als Koch in Japan anzugehen, durch den Kopf schießen, springt aus dem Nichts plötzlich der Pakistani Haroon (Atta Yacub) vor sein Auto […]

(Programmkino.de)

Mark, der scheinbar so biedere Versicherungsvertreter, der seiner Japan-Leidenschaft nur in der Freizeit nachgehen kann, trifft auf Haroon, den Pakistani, der sich seit drei Jahren illegal in Deutschland aufhält. Haroon möchte gern richtig hier leben, er träumt vom eigenen Friseursalon. Mark hingegen zieht es in die Ferne, seine Freundin hat ihn verlassen. Dass sich die beiden auch vom Habitus so unterschiedlichen Typen im Verlauf des Films immer vertrauter werden, ist so unwahrscheinlich […]

(zitty Berlin)

Der illegal in Deutschland lebende Friseur gerät im Laufe der Nacht in immer größere Schwierigkeiten, die auch den phlegmatischen Mark zum Handeln zwingen. Ein sympathischer Film […]

(cinema.de)

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